winter2Der Ruderbetrieb auf dem Starnberger See unterliegt einer Fahrtordnung, welche mit allen ansässigen Rudervereinen abgestimmt ist. Diese Fahrtordnung legt pro Uferseite je zwei Korridore fest, in denen eine Einbahnstraßenregelung für Ruderboote gilt. Nachfolgende Regeln dienen der Vermeidung von gefährlichen und kostspieligen Unfällen und ist somit für alle Vereinsmitglieder und Gastruderer verbindlich.

Die Winter-Fahrtordnung gilt vom 1. November bis 31. März. In den Sommermonaten gilt die Sommer-Fahrtordnung. Diese Regelung wurde unter Berücksichtigung des sog. Ramsar-Abkommens zwischen der Bayerischen Staatsregierung, dem Bayerischen Ruderverband und dem Landesbund für Vogelschutz, umgesetzt. Die Beachtung der Fahrtordnung ist wichtig, um eine denkbare vollständige Untersagung des Ruder(sport)betriebes auf dem Starnberger See in den Wintermonaten zu vermeiden - so wie es bei Seglern und Motorbootfahrern der Fall ist.

Unabhängig von dieser Fahrtordnung sind stets folgende Grundregeln zu beachten:

Die Mannschaft behält ständig Kontrolle über das freie Fahrwasser. Regelmäßig umschauen!

  • Bugmann hält Ausschau und gibt Richtungsanweisungen, Obmann trägt Verantwortung.
  • Ausweichen bzw. Überholen: in Fahrtrichtung nach rechts!
  • Ost/West fahrende, „querende“ Boote haben keine Vorfahrt!
  • Langsamere Boote machen den schnelleren Platz!

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Vor dem Hintergrund des Ramsar-Abkommens gelten im Winterhalbjahr folgende Regeln:

  • Unter der Woche kein Ruderbetrieb vor 10 Uhr, am Wochenende nicht vor 9 Uhr; Ende spätestens 1 Stunde vor Sonnenuntergang.
  • Die Befahrung der Nord- und der Südbucht des Starnberger Sees ist grundsätzlich untersagt. Sportbetrieb in der Nordbucht, also im Bereich des MRC Bootshauses,  ist nur mit einem vereinbarten Mindestabstand zum Ufer gestattet:
    • Südwärts fahrende Boote sollen sich an einer Peillinie Seecafé – Roseninsel orientieren;
    • auf dem Rückweg wird ausreichend in Richtung Seemitte gefahren und ausgewichen.
  • Die Roseninsel ist mit einem Abstand von mindestens 400 Metern auf der Seeseite zu passieren.
  • Das Ostufer darf nur bei starkem Ostwind, der ein Fahren auf der Westseite verhindert, in einem Uferabstand von 300m, südlich Berg von 400m, befahren werden.
  • Ansammlungen von Wasservögeln sind großräumig zu umfahren (möglichst mindestens 400 Meter Abstand!)

Rudern im Winter birgt besondere Gefahren. Daher gilt im Winter nachfolgende besondere Ruderordnung:

  • Bei treibendem Eis und Eisbildung in Ufernähe besteht wegen der Gefahr von Bootsschäden ein absolutes Ruderverbot!
  • Im Falle des Kenterns bei winterlichen Außen- oder Wassertemperaturen besteht unmittelbare Lebensgefahr! Besondere Risiken bestehen bei den Bootstypen Einer und Zweier ohne Steuermann. Der Vorstand rät allen Ruderern daher in den Wintermonaten nachdrücklich dazu und bittet darum, auf dem Starnberger See ausschließlich in Mannschafts- und Gigbooten zu rudern, bzw. für das Rudern im Skiff und Rennzweier auf die Regattastrecke in Oberschleißheim auszuweichen.
  • Nicht volljährige Ruderer dürfen den Starnberger See im Skiff oder Rennzweier ausnahmslos nur in unmittelbarer Begleitung von Trainern im Motorboot und mit Rettungsweste befahren.
  • Volljährige Vereinsmitglieder mit ausreichender Erfahrung in Skiff und Rennboot dürfen bei geeigneten Wetter- und Wasserverhältnissen in eigener Verantwortung den Starnberger See auch im Skiff oder Rennzweier mit Rettungsweste befahren. Voraussetzung ist in jedem Falle die eigenverantwortliche Beurteilung der aktuellen und absehbaren Witterungsverhältnisse. Im Zweifel sollte auch bei gutem Wetter von Fahrten in Skiff und Rennzweier abgesehen werden. Die Renn-Gig-Einer sind Skiffs!
  • Jegliche Rettungsaktionen aus Notsituationen können für die verantwortlichen Ruderer erhebliche Kosten verursachen. Der Verein haftet weder für diese noch für die Tauglichkeit der ggf. genutzten Boote für das Rudern unter den winterlichen Witterungsbedingungen.
  • Wegen des verdichteten Verkehrs bitte besondere Vorsicht und Achtsamkeit auf entgegenkommende Boote! Unmittelbar einander entgegenkommende Fahrzeuge weichen in Fahrtrichtung nach rechts / Steuerbord aus.

Rowing-CAS

Der Starnberger See ist im Kollisionswarnsystem für Rudersportler ("Rowing-CAS" - Collision Avoidance System) hinterlegt. Unten stehender Kartenausschnitt zeigt die in diesem Abschnitt programmierten festen Hindernisse sowie Boote, welche das System mitführen. Weiterhin sind Fahrtkorridore im Einbahnstraßen-System hinterlegt (rot= mit Uhrzeigersinn zu befahren; grün = dagegen).

Das System kann von jedermann mitgeführt werden - erforderlich ist ein Smartphone mit entprechend installierter Rowing-CAS App. Bewegt man sich mitsamt Smartphone auf ein Hindernis zu, oder befährt man einen Korridor entgegen der Fahrrichtung, so ertönt ein Warnsignal

Bitte unbedingt beachten: Dieses System kann Kollisionen verhindern, aber nicht vermeiden. Es stellt eine Orientierungshilfe dar, welche das regelmäßige Umschauen sowie ständige Beachtung örtlicher Gegebenheiten (Beschilderung, Wetter, etc.) nicht ersetzt! Es darf keinesfalls davon ausgegangen werden, dass alle anderen Seebenutzer das System nutzen.

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