Schon am Dienstagmorgen ging es für den MRC als einen der ersten Vereine Deutschlands los gen Norden zur Regattastrecke auf dem Fühlinger See in Köln. So konnte der Dienstagabend und der gesamte Mittwoch für die finale Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt genutzt werden. Die mentale Vorbereitung und die sensationelle Verköstigung durch unsere Chefköche wurden im Anschluss stehts im nahegelegenen Ambiente vollzogen. So waren alle versorgt und es wurde mit sehr positiven Ergebnissen in die Vorläufe am Donnerstag gestartet. Freitag standen dann Hoffnungsläufe, Halbfinals und Bahnverteilungsrennen an.

Für die beiden B-Junioren Jakob Rabl und Verena Sebald waren es die ersten großen Meisterschaften auf Bundesebene, und sie haben sich dort sehr bewährt.

 Jakob – oder im Boot Jake – startete im Einer und im Doppelzweier gemeinsam mit Immanuel Dornreich vom RV Erlangen. Im Einer musste Jake noch etwas Lehrgeld zahlen und schied im Hoffnungslauf aus. Im Doppelzweier musste Jake mit Immi zwar trotzdem den Weg über der Hoffnungslauf gehen, konnten sich dort aber für das Halbfinale Qualifizieren.

Jake und Immi konnten sich im Doppelzweier, trotz eines enthusiastischem Starts, im Halbfinale leider nur in der hinteren Hälfte des Feldes platzieren und durften somit am Finaltrag im Doppelzweier im B-Finale starten. Dort wurden dort nur knapp geschlagen Dritter. Alle Ergebnisse von Jake in sind hier und hier nachzulesen.

Verena, unser "Küken", musste trotz guten Vorlaufs in den Hoffnungslauf. Für sie kein Problem: Ihr Sieg im Hoffnungslauf brachte sie ins Halbfinale. Dort war es nur ein Hauch, der ihr zum A-Finale fehlte. Im B-Finale zeigte sie es allen Gegnerinnen, sie gewann ihr Finale und wurde insgesamt 7., von 23 Booten. Stark. Die genauen Ergebnisse: Hier. Hier wird es spannend für das nächste Jahr.

Lorenz Wallner startete nach einem unglücklichen Seasionverlauf im schweren Junioren Einer A. Er hatte mit 20 Booten ebenfalls ein großes Starterfeld im Junioren-A.-Einer. Nur knapp als Dritter verfehlte er im Hoffnungslauf die Finals. JM 1x A

Charlotte von Bockelmann und Therese Gadilhe, die in Florida studiert und für den MRC startet, kämpften Seite an Seite (bzw. hintereinander) im Senioren-B-Einer und Doppelzweier. Charlotte konnte mit einem starken Vorlauf im Seniorinnen-Einer den Hoffnungslauf umgehen und zog direkt ins Halbfinale ein. Hauchdünn war es dort das B-Finale, in dem sie mit einem starken letzten Streckendrittel fast noch die Laufzweite abgefangen hätte. Auch so aber ist Platz 9 ein starkes Ergebnis. Charlotte und Theresas Ergebnisse im Einer: Hier.

Im Doppelzweier war für die beiden erfahrenen Riemenruderinnen gegen die langjährigen, international erfahrenen Skullerinnen der 4. Platz der Lohn für zwei harte Rennen. Die genauen Zeiten: Hier.

Am Abend wurde noch kräftig das Deutschland Spiel unterstützt und durch den Sieg der Mannschaft beglückt ging es Richtung Bett, um für den Final Tag fit zu sein.

 

Tom und Kaspar starteten im 4- mit Paul Kirsch und Sebastian Hessler vom RC Aschaffenburg, doch schafften es in einem starken Feld leider nicht einen Podiumsplatz zu ergattern. Im schweren Achter konnten Tom und Kaspar, nach ihrem nicht zufriedenstellenden Vierer, doch noch einmal eine Goldmedaille nach Bayern bringen. JM 4- A LG JM 8+ A LG. Sie können sich durch ihre bisherigen starken Ergebnisse über eine Nominierung für die Junioren WM in Racice freuen. Jetzt heißt es für die beiden sich einen der begehrten Plätze in den Großbooten zu sichern.

 

Moritz und Bumi dagegen schafften es ihr volles Potential aufs Wasser zu bringen, siegten souverän und holten sich die Goldmedaille im leichten Vierer in Renngemeinschaft mit unseren Nachbarn von der RGM ab. Zudem holten sie Silber im Achter mit Ruderern der RGM, Aschaffenburg, Frankfurt und Nürnberg. JM 4- A LG JM 8+ A LG

Mehr - und vor allem auch Bilder - findet ihr auf der Homepage des MRC unter dem Reiter "Facebook", oder auf dem Instagram Account MRC1880, der von der Jugend geführt wird.

Zweimal Gold, einmal Silber, und viele weitere starke Leistungen: Unsere Trainer Armin Hörtreiter und Lucas Artmann haben erneut gezeigt, wie erfolgreich sie die Ruderer des MRC an die deutsche Spitze im Rudersport herangeführt haben. Ihnen und dem großen Betreuerteam, ohne die Training und die weite Reise nach Köln nicht möglich gewesen wäre, gilt die Anerkennung des ganzen MRC!

Keine 24 Stunden nach Ende der Weihnachtsfeiertage, waren die Senioren und Junioren des MRC mal wieder unterwegs zu einem Trainingslager des BRV. Diesmal war die Anreise allerdings etwas schwieriger als sonst. Die Temperaturen im Dezember und Januar machten ein Rudertrainingslager an der Oberschleißheimer Regattastrecke – wie es in den Ferien sonst immer stattfindet – unattraktiv. Stattdessen bot der BRV wie jedes Jahr ein Trainingslager im Bayrischen Wald an, um dort Langlaufen zu gehen.

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Wie jedes Jahr fand am ersten Wochenende der Herbstferien an der Regattastrecke Oberschleißheim ein 3,5-tägiges Trainingslager statt, organisiert von den Trainern des Südteams um sich einen ersten Überblick über die schweren Junior-Riemer/innen Süddeutschlands zu schaffen. Trotz der Spezialisierung auf schwere Riemen-Bootsklassen erschienen zahlreiche Sportler und drei davon kamen vom MRC 1880. Die drei Sportler Lorenz Wallner, Kaspar Virnekäs und Tom Tewes brachten Silbermedaillen von den vorangegangenen Deutschen Meisterschaften mit. Trotz eines insgesamt eher sachten Einstiegs ins Wintertraining konnten die Drei im Boot eine gute Figur machen. Unter den vielen teilnehmenden Sportlern fanden sich auch so manche Junior-WM-Teilnehmer der letzten Saison. Dazu gehörte auch Mira Moch aus Regensburg, ehemalige Zweierpartnerin von Charlotte von Bockelmann und inzwischen schon beinahe MRC-lerin, die seit letzter Saison häufig Teil der Trainingsgruppe des Münchener Ruderclubs ist. Am letzten Tag des Trainingswochenendes tobte Orkanwetter über München und machte die Strecke ruderuntauglich.

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Seit Sonntag sind unser Coach Lucas Artmann und Charlotte von Bockelmann unterwegs in der UWV, der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung, für die Junioren-WM 2017 in Trakai vom 2. bis 6. August 2017. Zunächst eine Woche Training mit dem Junioren-Vierer mit Steuermann in Breisach, danach weitere gut 3 Wochen mit der gesamten Junioren-Nationalmannschaft in Berlin, bevor es Anfang August nach Litauen geht. Damit wir hier in München und Starnberg diese Vorbeitung ein wenig verfolgen können, schickt uns Lucas regelmäßig Fotos und Berichte aus dem Trainingslager via Facebook. Einfach den Facebook-Reiter hier auf der Homepage anklicken, da gibt es Bilder - von den Juniorinnen auf dem Ergometer beim Ergotest, mit dem Vierer auf dem Wasser und hoffentlich noch viel mehr. Vielen Dank, Lucas!

Am Fahnenmast des Münchener Ruder-Club von 1880 e.V. am Ufer des Starnberger Sees steht die Fahne auf Halbmast. Der Verein trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Rolf Oberschür.

Am 15. Mai 2017 verstarb Rolf Oberschür im Kreise seiner Familie.

Die Clubfamilie verliert mit Rolf eine der prägenden Personen des Vereins der letzten 60 Jahre. Über Jahre führte er den Verein mit starker, kundiger Hand. Spätere Vorstände begleitete er mit Rat, kluger Kritik und viel Sympathie. Seine Sorge und Interesse galten der Entwicklung des Vereins in gleicher Weise wie dem Leistungssport und dem Jugendsport; all dies förderte er großzügig mit Rat und Tat.

Der Rudersport in München, Bayern und Deutschland hat ihm viel zu verdanken. Zahllose Ruderer in München, Berlin und Villach teilen die Trauer um einen leidenschaftlichen Ruderer. Weiterlesen ...Hier eine Erinnerung an Rolf, wo er am liebsten war: An den Regattastrecken, unter den Ruderern. Mit Masters seines MRC bei der Bayerischen Meisterschaft 2016 in München.

 

Rolf, Du wirst vielen von uns im MRC fehlen.

München, im Mai 2017

Eler von Bockelmann – Dr.  Cord Willhöft – Tilman Probst – Ulf Hallmann – Raphael Stadler

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